Signal gegen prekäre Beschäftigung: Verhindern. Eindämmen. Fair gestalten.

Leiharbeit ist eines der größten Übel unserer modernen Arbeitsgesellschaft. Obwohl die Mehrheit der Menschen gegen diese moderne Form der Sklaverei ist, duldet die Politik diese Ungerechtigkeit. Normale, unbefristete Arbeitsverträge müssen wieder die Regel werden. Das wollen die Delegierten des 22. Ordentlichen Gewerkschaftstages. Dazu haben sie einen Forderungskatalog beschlossen.

Miese Arbeitsbedingungen, Dumpinglöhne und Angst, von einem Tag auf den anderen wieder auf der Straße zu stehen – das ist die Regel bei vielen Leiharbeitsjobs. Der Kampf gegen Leiharbeit und für menschenwürdige Beschäftigung wird auch weiterhin ein Schwerpunkt in der IG Metall sein. Das hat der 22. Ordentliche Gewerkschaftstag am 13. Oktober 2011 in Karlsruhe beschlossen. Die IG Metall wird auf gesetzlicher, tariflicher und betrieblicher Ebene gegen den Missbrauch von Leiharbeit vorgehen. Gemeinsam mit dem DGB will die IG Metall einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vorlegen.

Mitbestimmungrechte ausbauen
Bisher haben die Betriebsräte in den Entleihbetrieben nur ein stark eingeschränktes Mitbestimmungsrecht bei Leiharbeit. Dieses Recht soll ausgebaut werden. Die Delegierten fordern die volle Mitbestimmung, wie sie auch für Stammbeschäftigte gilt. Damit sollen beispielsweise die Zustimmungsverweigerungsrechte nach Paragraph 99 Betriebsverfassungsgesetz ausgedehnt werden.

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