Der Mensch steht im Mittelpunkt

Wirtschaft und Politik müssen sich an den Menschen orientieren. Das forderte Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, heute in Karlsruhe. Wetzel eröffnete unter dem Motto “Kurswechsel: Gemeinsam für ein gutes Leben” den 22. Ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall.

Der Gewerkschaftstag  findet in einer Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit statt. Die Turbulenzen an den Börsen, labile Banken und die nicht gelösten Schulden- und Haushaltskrisen in Europa und den USA lassen Ökonomen eine erneute Rezession befürchten. Weder die Bankenkrise noch die Eurokrise sind vom Himmel gefallen. Sie sind das Ergebnis bewusster politischer Entscheidungen. “Das alles ist von Menschen gemacht und kann auch von Menschen beeinflusst und verändert werden”, stellte Detlef Wetzel fest.

Wie das gelingen kann, darüber wird der Gewerkschaftstag der IG Metall in der nächsten Woche diskutieren. 481 Delegierte werden einen Vorstand wählen, der die Gewerkschaft in den nächsten vier Jahren vertritt und die Geschäfte lenkt.

Der Kongress ist für die Mitglieder von großem Interesse. Ebenso wie für die Öffentlichkeit, Medien, Politik und die Arbeitgebervertreter. In dieser Woche werden die Aufgaben und Ziele, also das Programm der IG Metall für die nächsten vier Jahre gesteckt.

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4 Gedanken zu “Der Mensch steht im Mittelpunkt

  1. Lieber Stephan,
    wir haben uns gegen einen Livestream der gesamten Konferenz entschieden. Wir werden aber wesentliche Redebeiträge so schnell wie möglich online stellen und hier veröffentlichen. Wir laden gerade die Begrüßung von Detlef Wetzel und die Rede des Bundespräsidenten gestern hoch.

    • Es gibt keinen Livestream, da für die Delegierten eine Tagungsatmosphäre gewährleistet sein soll, in der sie sich frei und direkt -auch in hitzigen Diskussionen – zu Wort melden können. Dabei sollten sie nicht durch das Gefühl, das alles, was sie sagen abgefilmt und im Netz direkt beobachtet werden kann. Wir möchten so verhindern, dass sich jemand nicht an der Diskussion beteiligen will, weil er sich unter Umständen durch den Direktmitschnitt beobachtet fühlt.

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