Das Präsidium: Dienstleister der Delegierten

Karola Pieschnik

Karola Pieschnik

Bilanz ziehen und die Schwerpunkte der nächsten vier Jahre festlegen – auf die Delegierten des Gewerkschaftstages wartet nächste Woche eine Menge Arbeit. Unterstützung bekommen sie dabei vom Präsidium des Gewerkschaftstages, das sie durch den Kongress leitet. Wir haben das designierte Präsidiumsmitglied Karola Pieschnik gefragt, wie sie und ihre Mitstreiter das machen.

Karola, Du bist designiertes Mitglied des Präsidiums auf dem 22. Ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall. Was ist die Aufgabe des Präsidiums?
Formal steht in der Geschäftsordnung, dass das Präsidium die Versammlungsleitung hat. Praktisch sehe ich das Präsidium als “Dienstleister der Delegierten” an. Das heißt, dass wir für die Delegierten den Gewerkschaftstag so organisieren und Abläufe so erklären und strukturieren, dass sich die Delegierten voll und ganz auf ihre wichtigen Aufgaben konzentrieren können.

Bei fast 500 Delegierten und rund 480 Anträgen klingt das nach einer großen Herausforderung. Wie macht ihr das?
Das wichtigste ist, allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Raum für ihre Argumente und Einschätzungen zu geben, jede und jeden gleich zu behandeln und ernst zu nehmen und in der Aufgabe als Sitzungsleitung keine Partei zu ergreifen. Die Delegierten bestimmen in dieser Woche des Gewerkschaftstages den Weg für die nächsten Jahre. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Aber es ist nicht verboten, dass Gewerkschaftsarbeit auch Spaß machen kann.

Das komplette Interview auf www.igmetall.de.

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Ein Gedanke zu “Das Präsidium: Dienstleister der Delegierten

  1. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    Veröffentlicht doch bittemal die Namen des Präsidums des 22 Gewerkschaftstag, evtl. mit Foto.

    Danke.

    Sigi Thielen, Delegierter des 21 Gewerkschaftstags in Leipzig.

    Weiterhin viel Erfolg.
    Mit schönsten und Kollegialen Grüßen
    Sigi Thielen

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