Für eine neue Kultur der Arbeit

Berthold Huber

Berthold Huber

Im Interesse der Menschen und einer zukunftsfähigen Gesellschaft fordert Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, eine “Neue Kultur der Arbeit”. Gute Arbeit soll zur Grundlage unseres Wachstums- und Wohlstandsmodells in Deutschland werden. Dazu gehören humane Arbeitsbedingungen, erweiterte Mitbestimmungsrechte und eine aktive europäische Industriepolitik.

In seinem Zukunftsreferat umreißt Berthold Huber vor den Delegierten des 22. Ordentlichen Gewerkschaftstages die Handlungsschwerpunkte der IG Metall für die kommenden vier Jahre.

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Gestärkt in die Zukunft

Am ersten Tagungstag des Gewerkschaftstages geht es vor allem darum, eine Bilanz zu ziehen. Was ist passiert in den vergangenen vier Jahren und wie stellt sich die IG Metall nach der Wirtschaftskrise auf. Daher tragen die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder den Delegierten Ergänzungen zu den bereits vorgelegten Geschäftsberichten vor. Die dominierenden Themen: Krisenbewältigung, Eindämmung der Leiharbeit und Engagement für die jungen Beschäftigten.
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Rückblick: Vier Jahre IG Metall-Arbeit

Am 9. Oktober beginnt der Gewerkschaftstag. Zwischen ihm und dem letzten vor vier Jahren liegt eine Zeit dramatischer Ereignisse: Finanzkrise, Fukushima, Eurokrise. Die IG Metall mischte sich massiv ein und half mit, dass die Wirtschaft die Krise gut überstand.

Die vier Jahre waren aber auch eine Zeit der Kampagnen, etwa für Leiharbeitnehmer, und der Reformen in der IG Metall. Was die IG Metall alles bewegte und anstieß – nachfolgend ein Überblick:
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Gemeinsame Wirtschaftsregierung gefordert

Verdi veranstaltet derzeit den Bundeskongress in Leipzig. Das ist das Äquivalent zum Gewerkschaftstag der IG Metall. Dort hat sich die Gewerkschaft nun für eine gemeinsame europäische Wirtschaftsregierung ausgesprochen. Und Unterstützung von Berthold Huber, dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, erhalten: “Wir als Exportnation brauchen Europa. Deshalb dürfen wir uns nicht wegducken, wenn Europa uns braucht.”
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Wirtschaftliche Herausforderungen

Mit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 wurde die Krise des Finanzmarktkapitalismus offenkundig. Die IG Metall hat mit Beginn der Krise den Erhalt von Arbeitsplätzen und Wertschöpfungsketten als wichtigste Herausforderung angesehen. Die IG Metall setzte sich erfolgreich für Arbeitszeitverkürzungen, den erleichterten Einsatz von Kurzarbeit, den Abbau von Arbeitszeitkonten, die Umweltprämie für das Abwracken von Altautos, Konjunkturprogramme und Hilfen für Betriebe bei der Kreditaufnahme ein. Unter Beteiligung der IG Metall-Betriebsräte und Vertrauensleute gelang es, hunderttausende Arbeitsplätze zu erhalten.
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