Gewerkschaftstag 2007

Zukunft braucht Gerechtigkeit

"Zukunft braucht Gerechtigkeit"Beim letzten Gewerkschaftstag in Leipzig im Jahr 2007 war neben der Tarifpolitik und der Humanisierung der Arbeit das Thema Leiharbeit bestimmend. Die IG Metall müsse sich als Gewerkschaft für Leiharbeiter positionieren, die Verdrängung regulärer Beschäftigung durch Leiharbeit und Lohndumping müsse gestoppt werden, forderten die Delegierten in einem “Leipziger Signal”. Daher beschloss man bei diesem Gewerkschaftstag auch den Start einer bundesweiten Kampagne für “Gleiche Arbeit – gleiches Geld”. Als organisationspolitischer Schwerpunkt für die kommenden Jahre wurde die Frage der Mitgliederentwicklung definiert. Alle Aktionen und Initiativen sollten an der Frage ausgerichtet werden, ob damit neue Mitglieder gewonnen werden und ehemalige zurückgeholt werden können.

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Rückblick: Gewerkschaftstag 2003

Rote Karte für die Agenda 2010

"Vielfalt solidarisch gestalten"Vielfalt solidarisch gestalten” unter diesem Motto tagte die IG Metall im Jahr 2003. Beim ersten Teil des Gewerkschaftstages Ende August in Frankfurt standen die Neuwahlen, die Geschäftsberichte und die Aussprache dazu auf der Tagesordnung, beim zweiten Teil in Hannover ging es um die programmatische Arbeit der Gewerkschaft. Zentraler Kritikpunkt in zahlreichen Reden und Debattenbeiträgen war die “Agenda 2010″. Mit einem neoliberalen Reformprogramm hatte sich die rot-grüne Regierung einer sozialpolitisch verantwortungslosen und wirtschaftspolitisch unsinnigen Politik verschrieben, wurde vielfach kritisiert.

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Rückblick: Gewerkschaftstag 1999

Aufbruch ins neue Jahrtausend

"Aufbruch ins neue Jahrhundert"Im Mittelpunkt der Debatten beim Gewerkschaftstag in Hamburg 1999 standen die Tarifpolitik, das Bündnis für Arbeit und die Rente mit 60. Ein Jahr nach der Abwahl der Regierung Helmut Kohl und der Wahl einer rot-grünen Koalition und kurz vor der Jahrtausendwende stand beim IG-Metall Kongress die Zukunftsfrage im Mittelpunkt. Eine wichtige Forderung dabei war die generelle Verkürzung der Arbeitszeit und die qualitative Weiterentwicklung der Tarifverträge. In Hamburg wurde die Frauenquote beschlossen, die vorschreibt, dass Frauen künftig in den Organen und Gremien der IG Metall grundsätzlich mindestens entsprechend ihrem Anteil an der Mitgliedschaft vertreten sein müssen.

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Rückblick: Gewerkschaftstag 1995

Stark für die Zukunft

"Kämpferisch - offen - solidarisch"“Kämpferisch – Offen – Solidarisch” lautete 1995 das Motto des 18. ordentlichen Gewerkschaftstages in Berlin. Massenarbeitslosigkeit und soziale Polarisierung im wiedervereinigten Deutschland prägten die Gegenwart, der Weg der Gewerkschaften ins nächste Jahrtausend stand als Herausforderung der Zukunft auf der Agenda. In den Jahren nach der Wende hatten 1,2 Millionen Metaller ihren Arbeitsplatz verloren, die soziale Einheit war auch sechs Jahre nach der Wiedervereinigung nicht geschaffen.

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Rückblick: Gewerkschaftstag 1992

Signale der Hoffnung

"Zukunft gestalten – Soziale Einheit verwirklichen – Solidarisches Europa aufbauen”1992 waren die Sorge um die soziale Einheit Deutschlands, der Krieg auf dem Balkan und der zunehmende Rechtsradikalismus prägende Themen – sie beherrschten auch den 17. ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall in Hamburg. Erstmals nahmen auch Delegierte aus den neuen Bundesländern teil – von den 770 Delegierten kamen rund 240 aus dem Osten Deutschlands. “Zukunft gestalten – Soziale Einheit verwirklichen – Solidarisches Europa aufbauen” war das Motto der Tagung, die in einer Zeit scharfer wirtschaftlicher und politischer Gegensätze stattfand.

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